Die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes haben ihre Arbeit verändert – stehen aber weiter zur Verfügung

Die Erziehungsberatung/Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche ist weiterhin für alle Familien im Landkreis Alzey-Worms da. Beratungen finden derzeit per Telefon, Mail und auch in online- Chats statt.

 Anmeldung unter 06731 9503 0 zu den üblichen Bürozeiten

Die Coronakrise stellt viele Familien vor neue Herausforderungen:

  • Wie kann der Alltag ohne Kita gut gestaltet werden?
  • Wieviel Medienkonsum ist jetzt sinnvoll?
  • Wie kann ich dem Lagerkoller entrinnen?
  • Wie gehe ich mit Fragen der Kinder zu Corona um?

Besonders in Zusammenhang mit Trennung und Scheidung treten viele Fragen auf:

  • Wie können jetzt Papa- und Mamazeiten geregelt werden?
  • Darf mein Kind zum Papa, wenn der bei den Großeltern wohnt?
  • Was ist, wenn meine Ex-Partnerin im Krankenhaus arbeitet? Ist mein Kind dann noch sicher?
  • Wie kann das Umgangsrecht gesichert werden, wenn die Eltern weit voneinander entfernt wohnen?
  • Wie können die Großeltern den Kontakt halten?

Hier haben wir bereits die Erfahrung gemacht, dass ein klärendes Telefonat hilfreich ist und auch die ein oder andere Eskalation abgewendet werden kann.

Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche ist mit Tipps und Anregungen auch bei facebook am Start. https://www.facebook.com/ErziehungsberatungAlzey

 

Auch die Suchtberatung und die Schwangeren-/Schwangerenkonfliktberatung stehen weiterhin telefonisch zur Verfügung:

Anmeldung unter 06731 9503 0

 

Ebenso die Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Alzey:

0 67 31 99 68-15, Email: IST-Alzey@diakonie-rheinhessen.de

Zudem hat das Diakonische Werk Rheinhessen die Hotline „offenes Ohr“ eingerichtet. Von Mo – Fr zw. 12:00 Uhr und 14:00 Uhr sind unter der Telefonnummer 06731-996814  Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit  in der Leitung, die für ein breites Spektrum an Anliegen anzusprechen sind und gegebenenfalls an die passenden Stellen weiterverweisen.

Unterstützungsangebote bei häuslicher Gewalt weiterhin erreichbar!

Durch das Kontaktverbot und die vorübergehende Schließung der meisten öffentlichen Einrichtungen sind während der „Corona-Krise“ die Menschen in unserem Landkreis in hohem Maße auf ihr häusliches Umfeld verwiesen und außerhäusliche Kontakte sind eingeschränkt. Dies kann zu Schwierigkeiten im Zusammenleben führen und für Opfer von häuslicher Gewalt ist die Lage nun besonders brisant. Der Runde Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen des Landkreises Alzey Worms möchte aus diesem Anlass informieren, dass die Hilfsangebote in unserer Region weiterhin für Sie da sind und Sie sich unter folgenden Kontaktdaten Unterstützung suchen können:

Bundesweites Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016

Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Alzey:

Telefon: 0 67 31 99 68-15, Email: IST-Alzey@diakonie-rheinhessen.de, Telefonsprechzeiten: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 11:00 -13:00 Uhr

Frauenhaus in Kirchheimbolanden:

Beratungen und Gespräche von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr sind wir telefonisch erreichbar, unter den Nummern: 06352/401164 und 06352/4187.

Forensische Ambulanz am Institut für Rechtsmedizin der Universität Mainz:

Telefon: 06131 17 9499, Email: IRM-Ambulanz@uni-mainz.de

Sprechzeiten: Montag- Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr

www.rechtsmedizin.uni-mainz.de

Frauennotruf im Frauenzentrum Hexenbleiche:

Telefon: 0 67 31 72 27 oder 1 97 40, Email: notruf-alzey@t-online.de

 Polizei:                110 oder 06731 911-0

 Polizeiliche Opferberatung: 06131 65 3388, Email: opferschutz.ppmainz@polizei.rlp.de

Weißer Ring, Außenstelle Alzey-Worms:

Telefon: 0151 5127 8604, Email: weisser-ring.az-wo@hoeding.net

 

Das Amtsgericht Alzey steht, wenn auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten und Einschränkungen des Besucherverkehrs zur Bearbeitung von Eilanträgen, auch nach dem Gewaltschutzgesetz, zur Verfügung. Es wird gebeten nach telefonischer Anmeldung über die Zentrale einen Termin mit der Rechtsantragstelle abzustimmen. Telefon: 06731 9520-0

 

Beratungsstelle Contra-häusliche-Gewalt in Mainz.

Interventions-Beratung für Täter, ggf. auch präventiv.

Tel: 06131/2877777

mainz@contra-haeusliche-gewalt.de

www.contra-haeusliche-gewalt.de

 

 

Koordination des Runden Tisches gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Landkreis Alzey-Worms:

Gleichstellungsstelle/Frauenbüro

Dr. Vera Lanzen

Ernst-Ludwig-Straße 36

55232 Alzey

Telefon: 06731 408 1251 oder frauenbuero@alzey-worms.de

 

Die aufgeführten Stellen können Sie in Ihrer momentanen Situation unterstützen und suchen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen.

Vortrag: Häusliche Gewalt im Leben alter Frauen

Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich der Fälle von Corona-Infektionen bei uns im Landkreis müssen wir die für Mittwoch, 18. März 2020 geplante Veranstaltung „Häusliche Gewalt im Leben alter Frauen“ leider absagen. Wir werden uns um einen Ersatztermin bemühen und sobald wie möglich darüber informieren.

 

 

 

 

 

Neues Programm „Frauen in Aktion“ ist da!

Es ist geschafft: Das Programm „Frauen in Aktion“ ist da und kann auf unserer Seite unter der Rubrik „Kalender“ eingesehen werden. Die Veranstaltungsreihe hält auch dieses Mal wieder viele interessante Angebote parat. Los geht’s am 8.3.2020 mit dem Film „Der Honiggarten – das Geheimnis der Bienen“ um 19:30 Uhr im Bali-Kino Alzey.

Die Karten kosten 8,50 Euro. Anmeldung bitte im Frauenbüro unter 06731 408 1251 oder frauenbuero@Alzey-Worms.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Am 29. Februar ist Equal Care Day

Angelehnt an den Equal Pay Day haben die Autor*innen Almut Schnerring und Sascha Verlan 2018 den Equal Care Day ins Leben gerufen, der auf die ungleiche Verteilung und mangelnde Wertschätzung von Care- und Pflegearbeit aufmerksam machen soll.

So heißt es auf der Website:

„Care-Arbeit ist überwiegend “unsichtbare Arbeit”. Sie wird, genau wie der Schalttag 29. Februar, oft übergangen. Daher findet der Equal Care Day am 29. Februar in Schaltjahren und in allen anderen Jahren am 1. März statt.Der Equal Care Day liegt auch deshalb auf dem 29. Februar, weil Care-Arbeit zu 80% von Frauen übernommenwird, ob im Privaten, im Ehrenamt oder im professionellen Bereich. Männer übernehmen also 20% und brauchen damit vier Mal so lange, um denselben Umfang an Fürsorge- und Care-Arbeit beizutragen. Die Anlehnung an den Equal Pay Day und die Lohnlücke bei den Gehältern ist also bewusst: Da Care-Arbeit zu 80% von Frauen geleistet wird, trägt der Care Gap ganz wesentlich zum Pay Gap bei. Doch während anlässlich des Equal Pay Day seit vielen Jahren über ungleiche Bezahlung und mögliche Lösungswege gestritten wird, wurde der Gender Care Gap mit seinen sozialen Verwerfungen bislang kaum beachtet […] Die Initiative Equal Care Day fordert eine faire Bezahlung der professionellen Pflegearbeit und eine gerechtere Verteilung der privaten Care-Arbeit sowie den Abbau struktureller Diskriminierung. Sie bietet allen, vor allem aber Organisationen, die im Umfeld Care und Pflege, Familienarbeit und Geschlechtergerechtigkeit aktiv sind, die Möglichkeit, sich gemeinsam zu engagieren und mit allen Beteiligten Lösungen zu diskutieren“

Wenn Sie bei sich vor Ort auf diesen wichtigen Aktionstag aufmerksam machen oder sich anschließen wollen, können Sie folgenden Flyer verwenden:

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