Dokumentation: Woman – 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme.

 

Das weltweite Projekt WOMAN bietet zweitausend Frauen aus fünfzig Ländern einen Ort für ihre Stimme. Das Ergebnis ist ein intimes Porträt derjenigen, die die Hälfte der Menschheit ausmachen. All die Ungerechtigkeiten, denen Frauen auf der ganzen Welt ausgesetzt sind, werden ans Licht gebracht. Was WOMAN aber am meisten unterstreicht, ist die ungemeine Stärke der Frauen. Diese Stärke und ihre Fähigkeit, die Welt trotz aller Hindernisse und Ungerechtigkeiten zum Besseren zu verändern, berührt, inspiriert und macht Mut. In WOMAN erzählen Frauen ihre rührenden, bemerkenswerten und anregenden Geschichten, sprechen von Mutterschaft, Bildung, Sexualität, Ehe oder finanzieller Unabhängigkeit und über tabuisierte Themen wie Menstruation und häusliche Gewalt. Hunderte Geschichten kommen so zusammen, von Staatschefinnen und Bäuerinnen, von Schönheitsköniginnen und Busfahrerinnen, Geschichten von Frauen aus den abgeschiedensten Regionen der Welt und aus den modernsten Metropole

 

Montag, 2. August 2021, Einlass: 19.30 Uhr

Kosten: 8,50 €

Bali-Kino Alzey, Bahnberg 10 https://www.balikino.de/home

 

Anmeldung erforderlich bis Donnerstag, 29.07.2021

 

 

 

 

 

Kreativer Schreibkurs in deutscher Sprache: „Starke Frauen – Wurzeln schlagen in zwei Kulturen“

Buchprojekt mit Kurzgeschichten, Aphorismen, Gedichten, zum Thema:

„Wurzeln schlagen in zwei Kulturen“

Ein kreativer Schreibkurs, der angeleitet und moderiert wird von der Integrationsbeauftragten des Landkreises, die selber auch als Autorin tätig ist und in der Vergangenheit schon kreative Schreibkurse angeleitet hat. Das Angebot wird erstellt als Kooperationsprojekt vom Frauenbüro, der Integrationsbeauftragten des Landkreises und der Kreisvolkshochschule Alzey-Worms.

Im Fokus steht das Erleben der Frauen, sie werden im Kurs angeleitet, kreativ ihre Gedanken zu den Themen aufzuschreiben und sich im Tandem auszutauschen. Die Form der geschriebenen Worte kann sehr unterschiedlich sein, es kann ein Gedicht sein, eine Kurzgeschichte, oder ein Interview. Die jeweilig am besten passende Form für den Text des Tandempaares wird im Kurs gefunden.

Es sollen auf diese kreative Weise Erfahrungen geteilt werden und Chancen genutzt werden. Menschen, die eine Migrationsgeschichte haben, sind Expertinnen in eigener Sache. Sie haben viel erlebt, viel hinter sich gelassen und sie müssen sich auf viel Neues einlassen. Dies auf kreative Weise zu erzählen, ist ein Ziel, der das Engagement der zugewanderten Frauen fördern soll, sich mitzuteilen und ihren Erlebnissen und Gedanken eine Stimme zu geben. Die Frauen, die sie als Tandempartnerinnen begleiten, können aus ihrer Sicht die gleichen Themenblöcke bearbeiten, und sie können noch zusätzlich wertvolle Hilfestellungen im sprachlichen Bereich geben. So kommt es zu einem fruchtbaren Austausch unter den Tandempartnerinnen.

Auftaktveranstaltung: Mittwoch, 14. Juli 2021. 17 Uhr,

Kreisvolkshochschule Alzey-Worms, Theodor-Heuss-Ring 2, 55232 Alzey

Anmeldung erforderlich bis spätestens 6. Juli 2021 im Frauenbüro: mailto:frauenbuero@alzey-worms.de; tel:+4967314081251

Das Angebot wird erstellt als Kooperationsprojekt vom Frauenbüro, der Integrationsbeauftragten des Landkreises Alzey-Worms Frau Alexandra von Bose und der

Kreisvolkshochschule Alzey-Worms.

 

Wenn ein Kind nicht bleiben konnte….

Der Hospizverein DASEIN e.V. Alzey hat in Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro des Landkreises Alzey-Worms das Projekt  Sternenwiese auf dem Alzeyer Friedhof ins Leben gerufen und die organisatorische und finanzielle Patenschaft übernommen.

Der Verlust eines ungeborenen Kindes in der frühen Schwangerschaft, ist für viele Betroffene ein trauriges und belastendes Ereignis. In dieser Situation sind Frauen und ihre Familien häufig schockiert, emotional sehr aufgewühlt und fühlen sich allein gelassen. Die Trauer der Betroffenen wird häufig nicht ernst genommen, weil das Kind „ja noch so klein war“. Und dennoch: die meisten Frauen begleitet die Trauer um das verlorene Kind ein Leben lang.

Vielen hilft es bei einer Trauerfeier Abschied nehmen zu können und einen Ort des Gedenkens zu haben, der ihnen Hoffnung und Kraft spendet.

Betroffene und Nahestehende sollen sich von ihren Kindern entsprechend verabschieden können und einen Ort des Gedenkens haben, der ihnen Hoffnung und Kraft spendet.

Der von den Künstlerinnen Rita Breuder und Regina Pickerodt-Fachinger gestaltete Platz ist als „Weg des Lebens“ mit Höhen und Tiefen angelegt. Mit seinen vier Stationen versinnbildlicht er die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft. Im Rund des Beisetzungskreises liegen 63 Gedenksteine, die zur Erinnerung an ein verstorbenes Kind erworben werden können (Kontakt Rita Breuder, Tel. 07633/6618).

Hier haben Eltern einen Platz für ihr Kind. Einen Ort, an dem Tränen, Trauer, Wut aber auch Hoffnung und andere Gefühle gelebt werden dürfen, es besteht auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch.

Die Gedenk- und Bestattungsfeiern finden zweimal jährlich statt, für die Eltern entstehen keine Kosten.

Nächste Termine für die Bestattungs- und Gedenkfeiern sind am Samstag, 12. Juni 2021, 11.00 Uhr und am Sonntag, 12. Dezember 2021, 15.00 Uhr auf dem Hauptfriedhof Alzey.

 

Ansprechpartnerinnen:      Hospizverein DASEIN e.V. Alzey, hospizverein.dasein@gmx.de

Gerda Pusch, Tel. 06733-6087, gkpusch@web.de

Kerstin Werz-Schweitzer, Tel. 06244-91889, www.lebenswerte-web.de

Sandra Laick, sandralaick@web.de

 

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kontext Migration und Kultur

Vielfältige Lebens- und Familienformen gehören heute zu unserer Gesellschaft. Lesben und Schwule, bisexuelle, transidente und intersexuelle Menschen (LSBTI) sind Teil dieser Vielfalt. Dennoch: In der Regel erwarten Familie und Freundeskreis eine heterosexuelle Entwicklung. Hier beginnt die Aufgabe von Einrichtungen, die Familien, Kinder und Jugendliche unterstützen. Denn immer noch erleben LSBTI Diskriminierung, sei es im Elternhaus, in Schulen, Jugendzentren oder im Berufsleben.

In der interkulturellen Arbeit von Fachkräften stößt man in verschiedenen Settings auf unterschiedliche Perspektiven und Biografien. Sei es bei der Begleitung von LSBTI Geflüchteten, Unterstützungen von queeren Migrant*innen oder das Einbetten des Themas im beruflichen Alltag.

Wie können Einrichtungen oder Familien- und Erziehungsberatung darauf reagieren?

Unsere Fortbildung beantwortet Ihre Fragen:

  • Wie verlaufen die Entwicklungs- und Lebenswege von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten und Intersexuellen (LSBTI)?
  • Was sind die Ursachen für die Diskriminierung von LSBTI und wie kann ich durch kompetente Handlungsstrategien Vorurteilen entgegenwirken?
  • Wie ist die Perspektive unterschiedlicher Kulturen und Traditionen auf das Thema sexuelle und geschlechtliche Identität?
  • Wie kann im Berufsalltag gegen Diskriminierung vorgegangen werden und welche Formen der Unterstützung in der Region gibt es?

Onlineseminar via Zoom: Donnerstag, 10. Juni 2021, 9 – 13 Uhr – Die Teilnahme ist kostenfrei

Anmeldung erforderlich bis 01.06.2021:  familienvielfalt.tr@queernet-rlp.de

QueerNet Rheinland-Pfalz e.V. Projekt Familienvielfalt

gefördert durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

 

www.queernet-rlp.de, www.regenbogen.rlp.de

Mein Weg als Frau nach Deutschland

Online-Themenabend in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Landkreises Alzey-Worms Alexandra von Bose

Bei diesem Online-Themenabend sprechen wir mit zwei nach Deutschland zugewanderten Frauen über ihre Erfahrungen, Hürden und Herausforderungen auf ihrem Weg. Wie sie hier in Deutschland ihre eigene Existenz aufbauen, was für sie dabei hilfreich ist und in welcher Weise sie Diskriminierung erleben, erfahren wir bei diesem interaktiven Austausch.

Teodora Peeva, geb. am 13.08.1986 in Varna Bulgarien wird über ihr Leben als zugewanderte Frau in Deutschland berichten – die Tiefen und Höhen, die glücklichsten und herausforderndsten Zeiten.

Teodora Peeva kam schon mit 18 Jahren als Au-Pair nach Deutschland, mit dem Ziel später hier zu studieren. Damals ist ihr die Integration in das fremde Land nicht gelungen; woran dies lag und warum und wie sie wieder nach Deutschland kam, hören wir in Ihren Vortrag.

Darüber hinaus hören wir von ihrer Erfahrung als technische Projektleitung in einer männerdominierten Branche.

Zurzeit baut Teodora Peeva ihr Unternehmen auf, in dessen Zentrum fair produzierte Waren aus Bulgarien stehen, die hier in Deutschland vermarktet werden sollen. Ihre Herzensprojekte sind: Der Einsatz für die Integration von benachteiligten Menschen aus anderen Kulturen, das Werben für mehr Verständnis gegenüber diesen Benachteiligten und kreative Projekte wie das Malen von energetischen Bildern.

Veye Tatah ist Diplominformatikerin und selbstständige Beraterin und Projektmanagerin im Bereich Informationsmanagement sowie politische und kulturelle Angelegenheiten.

Für sie ist Gleichberechtigung der Grundstein für eine gelungene Integration: „Gleichberechtigung sowie das Gelingen der Integration können nur durch unterschiedliche, aber jeweils an

gepasste Maßnahmen erreicht werden. Aus meinen Erfahrungen als schwarze Frau bin ich überzeugt, dass nur mit einer Dekonstruktion der Herrschaft und der Machverhältnisse eine erfolgreiche Teilhabe und Partizipation gelingen können.“

Nebenbei ist Frau Tatah Inhaberin des Catering-Service Kilimanjaro Food. Sie ist Gründerin des Vereins Africa Positive und Chefredakteurin des gleichnamigen Magazins. Sie ist Herausgeberin des im Mai 2014 erschienenen Buches Afrika 3.0: Mediale Abbilder und Zerrbilder eines Kontinents im Wandel. Seit 2018 leitet sie das neugegründete Africa Institute for Media, Migration and Development (AIMMAD). Für ihr Engagement erhielt sie im Februar 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Internationaler Frauentag

Montag, 8. März 2021, ab 18.00 Uhr, Online ab 17.30 Uhr

Die Zugangsdaten werden bei Anmeldung im Frauenbüro 06731 – 4081251 bekanntgegeben.