Picknick für Frauen an der Weinkirche Alzey-Weinheim

weinkirche

Mitten in den Weinbergen an der Weinkirche mit ihrem herrlichen Blick wollen wir zum Sommeranfang, den 21.Juni zum Picknick einladen. Die Farbe des Sommers ist rot und rot wollen wir uns kleiden, wenigstens ein Teil unserer Garderobe.

Und mitten auf der Wiese wollen wir gemeinsam essen und trinken, an einer schon vorbereiteten Tafel (in Rot) mit kulinarischen Köstlichkeiten, die wir alle mitbringen. Getränke werden organisiert und stehen gegen geringes Entgelt zur Verfügung.

Dabei tauschen wir uns aus, verdichten das Frauennetzwerk in unserer Region, lernen neue, interessante Frauen kennen und wir dürfen uns auf die eine oder andere Tischrede freuen, in der spannende (historische) Frauen vorgestellt werden.

Mit Ihrer Anmeldung erleichtern Sie uns die Organisation, damit wir den Tisch für Sie decken können.

Sonntag, 21. Juni 2015 (Sommeranfang), ab 12.00 Uhr

Alzey-Weinheim, Weinkirche

Parkmöglichkeit: Alzey-Weinheim am Sportplatz, hinter Riedbachhalle, dann wenige Minuten Fußweg, Weinkirche beschildert

Anmeldung:   Frauenbüro (bis 19.06.2015) oder
Für Kurzentschlossene bis 20.06.2015 Pro Weinheim e.V.: Martina.Mann@weinkirche.de

Veranstalterinnen:   Pro Weinheimheim e.V. und Gleichstellungsstelle/Frauenbüro Landkreis Alzey-Worms

Die Heilkräuter der Hildegard von Bingen

Der Hildegarten am Rheinufer in Bingen

Die Gleichstellungsbeauftragte der VG lädt interessierte Frauen am Samstag den 13.6. um 15 Uhr zu einer Führung durch den Hildegarten in Bingen mit Conny Schermer, Naturpädagogin, ein. Treffpunkt ist der Hildegarten beim Museum am Strom in Bingen (Museumsstraße 3).

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Die Führung im Garten ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht unter gleichstellungsbeauftragte@vgwoerrstadt.de oder
Tel.: 015154960412 oder
comscher@t-online.de

Im Hildegarten, am Binger Rheinufer, neben dem Museum am Strom gelegen, erfährt man viel über die Natur- und Heilkunde Hildegards von Bingen. Zahlreiche Pflanzen, die im „Buch von den Pflanzen“ und im „Buch von den Bäumen“ in der „Physica“ Hildegards Erwähnung finden, sind hier in thematisch anspruchsvoll gestalteten Beeten zu sehen. Die schwierige Quellenlage, die Probleme der Textüberlieferung und der Wissensstand von Heil- und Pflanzenkunde im Mittelalter sind anschaulich dargestellt. Bei Hildegard gibt es keine Heilung ohne maßvolle Lebensführung im Einklang mit Gott. Dieser ganzheitliche Ansatz fasziniert gerade in unsrer heutigen hektischen Welt. Im Hildegarten finden Kräuterliebhaber und alle an Hildegard von Bingen interessierte Menschen viel Wissenswertes in inspirierender Umgebung. In einem geführten Rundgang sehen wir die Kräuter der heiligen Hildegard im Kontext ihrer Zeit und erfahren wie wir sie heute noch nutzen können.
Das angegliederte Museum am Strom – Hildegard von Bingen, Museumstraße 3, 55411 Bingen ist samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet und kann unabhängig von der Veranstaltung besucht werden.

Kino-Kaffee-Kuchen

Ein Kinonachmittag mit Kaffee, Kuchen und Gespräch

„Die Frau die sich traut“

diefraudiesichtraut_gIhre Schwimmkarriere in der DDR samt olympischer Medaillenhoffnung hat Beate vor 30 Jahren für ihre Familie aufgegeben und lebt jetzt nur noch für die beiden längst erwachsenen, undankbaren Kinder, deren Abnabelung sie mit serviler Vollversorgung verhindert. Da platzt die Krebsdiagnose, Spätfolge ihres Anabolika-Dopings, in die schwelenden Konflikte und Beate holt sich von einen Tag auf den anderen ihren Traum zurück: mit Unterstützung ihrer Freundin Henni trainiert sie verbissen dafür, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Gegen den Widerstand ihrer Angehörigen.

Warmherzig, aber realitätsnah porträtiert Marc Rensing („Parkour“) eine fast 50-Jährige, die buchstäblich die letzte Chance nutzt, ihren verschütteten Jugendtraum zu realisieren. Charakterdarstellerin Steffi Kühnert („Halt auf freier Strecke“) ist die Seele der zurückhaltenden Tragikomödie zwischen Krebsdrama und Selbstüberwindung. Sie verleiht der Kämpferin, die für ihre bequemen Kinder alles opferte und sich nun ihr Leben zurückholt, anrührende und sensible Seiten. Die zwiespältigen Folgen ihrer Radikalemanzipation mildert Rensing mit zartem Wohlfühlschmelz.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 30. April 2015, 14.30 Uhr

Ort:  Bali Kino, Bahnberg 10, Alzey

Kosten: 7,50 € (inkl. Kaffee und Kuchen)

balilogoVeranstalterinnen:  Bali Kino und Frauenbüro des Landkreises Alzey-Worms

Anmeldung erforderlich bis 28.04.2015

Tel: 06731 – 4081251, Email: frauenbuero@alzey-worms.de

1000 Jahre jüdisches Frauenleben in Worms

Gästeführerin: Traudel Mattes

Erleben Sie 1000 Jahre jüdisches Frauenleben bei einem Stadtspaziergang, bei dem uns die Lebensstationen Wormser Jüdinnen von Rahel bat David (11.Jh.) bis Herta Mannsbacher und Anne Marx (20. Jh.) vorgestellt werden.
Eine Rolle spielt auch der Vergleich mit den jeweils zeitgenössischen Christinnen.

Der Rundgang dauert ca.1 ½ Stunden, beginnt an der Synagoge und endet am Jüdischen Friedhof. Im Anschluss besteht die Möglichkeit beim gemeinsamen Kaffeetrinken die Eindrücke nachwirken zu lassen.

Datum/Uhrzeit:  Freitag, 17. April 2015, 15.00 Uhr
Ort:  Worms, Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben
Kosten: 4 €/pro Person
Veranstalterin:  Gleichstellungsstelle/Frauenbüro des
Landkreises Alzey-Worms
Anmeldung erforderlich bis spätestens 14.04.2015 im Frauenbüro.

Lesung: Suche Heimat, biete Verwirrung

madaniÜber das Suchen und Finden von Heimat

Proschat Madani ist im Iran geboren, in Österreich aufgewachsen und als Schauspielerin in Deutschland erfolgreich. Von außen betrachtet ist sie ein Musterbeispiel für gelungene Integration. Doch innerlich fühlt sie sich heimatlos. Aufgrund ihres Aussehens gilt sie in Österreich als Ausländerin, Iraner irritiert ihr deutscher Akzent und in Deutschland macht ihr Wiener Dialekt sie zur Österreicherin. Um dazuzugehören, hat sich Proschat Madani ihr Leben lang erfolgreich angepasst. Zumindest scheinbar, denn immer wieder ist da das Gefühl: So, wie du bist, bist du nicht richtig! Bis sie eines Tages erkennt, dass sie ihr Zuhause nicht im Äußeren finden kann … Humorvoll und persönlich schreibt Proschat Madani über das Suchen und Finden der Heimat – in sich selbst.

Proschat Madani, die im Iran geborene und in Österreich aufgewachsene Schauspielerin, war an österreichischen Theatern engagiert, bevor sie Ende der Neunzigerjahre ihre Arbeit vor der Kamera begann. Aktuell ist sie aus der beliebten TV-Serie „Der letzte Bulle“ bekannt. Außerdem ist sie immer wieder in Fernsehfilmen zu sehen wie „Der Stinkstiefel“, im Tatort oder auf der Kinoleinwand in „Im Winter ein Jahr“, „Salami Aleikum“ oder „Esperanza“. Proschat Madani hat eine Tochter und lebt in Berlin.

Montag, 23. März 2015, 19.30 Uhr
im Forum der Sparkasse, Bleichstraße 7, Alzey
Eintritt:  8 €
Veranstalterinnen: Buchhandlung Machwirth,                Gleichstellungsstelle/Frauenbüro
Karten:  Buchhandlung Machwirth, Rossmarkt, Alzey,
Frauenbüro und an der Abendkasse