Impulsabend: Damenwahl

Herzliche Einladung

100 Jahre Frauenwahlrecht 19. Februar 1919: Weimarer Nationalversammlung: Marie Juchacz (1879 – 1956) Der 19. Februar 1919 zählt zu den denkwürdigen Tagen der deutschen Parlamentsgeschichte und ist ein historisch bedeutsames Datum für Frauen. Mit Marie Juchacz wird zum ersten Mal in einem deutschen Parlament eine Frau als Abgeordnete „zum Wort aufgerufen“. Einen Monat zuvor war das Frauenwahlrecht Gesetz geworden. Marie Juchacz war eine von 41 Parlamen- tarierinnen bei 423 Abgeordneten der Weimarer Nationalversammlung. Zehn Monate nach ihrer Parlamentsrede gründete Marie Juchacz am 13. Dezember 1919 die Arbeiterwohlfahrt.

zum Impulsabend Damenwahl am

Dienstag, 19. Februar 2019, 19.00 Uhr
Eppelsheim, Bürgersaal (an der Sporthalle),
Albert-Schweitzer-Straße 6

Wir nehmen das historische Datum 19. Februar 1919 zum Anlass, mit aktiven und erfahrenen Politikerinnen und Frauen, die sich jetzt zu einer Kandidatur – vom Ortsgemeinderat bis zum Europaparlament – entschlossen haben, ins Gespräch zu kommen.

100 Jahre Frauenwahlrecht …. und noch immer sind in den politischen Gremien Frauen nicht ihrem Bevölkerungsanteil entsprechend mit 50 % vertreten und schließlich ist „halbe/halbe“ das erklärte Ziel.

Woran liegt das? Was hindert Frauen, sich politisch zu engagieren? Wie erleben Frauen politische Arbeit in den Gremien, auf welches Klima treffen sie dort und was wünschen sie sich? Wie vereinbaren sie Familie, Beruf und Politik? Was motiviert Frauen, bei den jetzt bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen im Mai 2019 zu kandidieren? Wie kommen Frauen in Verbindung miteinander und was brauchen sie für ihre Netzwerke? Was möchten sie in die Politik einbringen, was möchten sie verändern und was heißt hier „Frauenpolitik“?….

Diesen und weiteren Fragen gehen wir mit unseren Gästen

  • Ute Balz, Kreistag;
  • Dr. Christiane Behm, Stadtrat Osthofen;
  • Dilan Düzgün, Stadtrat Alzey und Kreistag;
  • Waltraud Fahl, stellvertr. Kreisvorsitzende;
  • Ute Fillinger, Bürgermeisterin Bermersheim v.d.H, Fraktionsvorsitzende VG-Rat Alzey-Land;
  • Jennifer Fröhlich, Ortsgemeinde Hamm;
  • Corinne Herbst, Kandidatin Europaparlament;
  • Stephanie Jung, Fraktionsvorsitzende Stadtrat Alzey;
  • Elisabeth Kolb-Noack, Bürgermeisterin Dittelsheim-Heßloch und Kreistag;
  • Isabelle Merker, Ortsgemeinde Gau-Odernheim und Kreistag;
  • Nina Macher, Fraktionsvorsitzende Stadtrat Osthofen und VG-Rat Wonnegau,
  • Iris Peterek, Kandidatin Europaparlament;
  • Jaqueline Rehn, VG-Rat Eich und Bürgermeisterkandidatin Hamm;
  • Pia Schellhammer, MdL;
  • Elfriede Schmitt-Sieben, Bürgermeisterin Vendersheim;
  • Birgit Thörle, Ortsgemeinde Saulheim, Fraktionsvorsitzende VG-Rat Wörrstadt und Kreistag;

und Ihnen in lockeren Gesprächsrunden nach.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen interessanten, informativen und unterhaltsamen Abend, zu dem auch Herren willkommen sind.

Katharina Nuß (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Alzey-Worms) &
Ute Klenk-Kaufmann (Ortsbürgermeisterin  Eppelsheim)

Die Eppelsheimer Landfrauen sorgen für die Bewirtung mit rheinhessischen Tapas. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 15. Februar 2019 im Frauenbüro des Landkreises Alzey-Worms, 06731-4081251 oder frauenbuero@alzey-worms.de

Feministischer Block bei #Unteilbar

Eine Information des Deutschen Frauenrates

Der Deutsche Frauenrat hat den Aufruf zur Groß-Demonstration am 13. Oktober 2018 in Berlin  „#Unteilbar Solidarität statt Ausgrenzung – für eine offene und freie Gesellschaft“ mit vielen anderen Organisationen und Einzelpersonen erstunterzeichnet.

Für diese Veranstaltung wird ein Feministischen Block organisiert. Er steht unter dem Motto „Frauenrechte = Menschenrechte“ und soll der Ort sein, wo alle VerteidigerInnen von Frauenrechten und ihre UnterstützerInnen Präsenz zeigen können.

Den Aufruf finden Sie hier: https://www.frauenrat.de/wp-content/uploads/2018/09/Aufruf-Feministischer-Block-hoch.pdf

Helfen Sie mit, damit aus der groß geplanten Sache der demokratie-verteidigenden Zivilgesellschaft eine wirklich große Sache wird und Frauenrechte und Geschlechterdemokratie dabei hör- und sichtbar zur Sprache kommen.

Wir danken Ihnen fürs Mitmobilisieren und freuen uns über Ihre Verstärkung des Feministischen Blocks am 13.10.

„Der Zornige Kaktus 2018“: Stimmen Sie jetzt ab!

zum vierten Mal verleiht TERRE DES FEMMES (TDF) im August 2018 den „Zornigen Kaktus“ für besonders frauenfeindliche Werbung.

Innerhalb von 6 Wochen wurden dafür fast 100 Vorschläge eingereicht! Eine tolle Resonanz, die aber gleichzeitig zeigt, wie stark frauenfeindliche Werbung immer noch in unserer Gesellschaft verbreitet ist.

Die Expertinnen-Jury, bestehend aus Inge Bell (stellvertretende Vorstandsvorsitzende TDF), Christa Stolle (Bundesgeschäftsführerin) und den ehrenamtlichen Mitfrauen Kaja Holland und Astrid Warburg-Manthey, hat aus den zahlreichen Einsendungen drei preiswürdige Kandidaten ausgewählt.

Nun brauchen wir Ihre Unterstützung:
Bis zum 5. August haben Sie die Chance, sich für einen der drei Vorschläge auf der TDF-Homepage zu entscheiden.
Geben Sie Ihrem Favoriten Ihre Stimme und helfen Sie uns, die frauenfeindlichste Werbung für dieses Jahr zu ermitteln!

Wir freuen uns über Ihr Engagement.

Vielen Dank!

Wettbewerb „STARKE FRAUEN“ der Gedenkstätte KZ Osthofen

Im Rahmen der Ausstellung „NICHTS WAR VERGEBLICH“ – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Für Jugendliche und Erwachsene – 24. Januar bis 6. April 2018

Zum Stichwort „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ fällt häufig der Name Sophie Scholl. Doch genau wie sie haben sich etliche andere Frauen ebenfalls der NS-Diktatur in den Weg gestellt und ihr Leben riskiert. All diesen tapferen und mutigen Frauen ist die Ausstellung „Nichts war vergeblich“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 -1945 e.V. gewidmet, die vom 24.1. – 29.4. 2018 in der Gedenkstätte zu sehen ist. Doch es gibt und gab zu allen Zeiten und in allen Regionen der Welt Beispiele, die vom unbeirrbaren Mut von Frauen zeugen. Die Ausstellung soll Ausgangspunkt sein, sich genau mit diesen Frauen auseinanderzusetzen und damit jeder einzelnen von ihnen ein eigenes kleines Denkmal zu setzen.

Wer kann teilnehmen?

Bewertet werden die Arbeiten in  2 Altersgruppen:
1) Jugendliche bis 18 Jahre
2) Erwachsene ab 18 Jahre

Was kann eingereicht werden?

Wissenschaftliche Arbeiten, literarische Texte, künstlerische Arbeiten (Bilder, Skulpturen, Collagen…), mediale Arbeiten (Filme, Hörspiele…) und alles was Ihnen/Euch zum Thema „Starke Frauen – damals und heute“ einfällt. Pro Teilnehmerin und Teilnehmer können max. 2 Beiträge eingereicht werden.

Was kann ich gewinnen?

Pro Altersgruppe gibt es einen 1., zwei 2. und drei 3. Preise (Sachpreise zwischen 50 und 200 €)

Wie werden die Beiträge bewertet und präsentiert?

Eine Fachjury bewertet die Beiträge und entscheidet über die Preise. Präsentiert werden die Arbeiten im Rahmen der Finissage zur Ausstellung am Sonntag, 29.4.2018, 15 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen.

Einsendeschluss 6. April 2018

Wo kann ich meine Arbeit hinschicken/abgeben?

NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/
Gedenkstätte KZ Osthofen
Ziegelhüttenweg 38
67574 Osthofen
Tel. 06243 91080
info@ns-dokuzentrum-rlp.de
www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de

Außer dem Wettbewerbsbeitrag brauchen wir noch folgende Angaben:

Zum Beitrag:
Titel, Entstehungsort und -datum, kurze Beschreibung

Zur Teilnehmerin/zum Teilnehmer:
Name und Anschrift, E-Mail, Geburtstatum

Frauenbilder im Wandel der Zeit

Mittwoch, 28. Februar 2018, 18.00 Uhr
in der KZ- Gedenkstätte Osthofen:

Ein Bilder-Spaziergang durch die (Frauen) Geschichte der letzten 100 Jahre… mit Katharina Nuß, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises ALzey-Worms

Es werden verschiedene Etappen des vergangenen Jahrhunderts beleuchtet und die Lebensbedingungen von  Frauen in Familie, Beruf und Gesellschaft betrachtet, mit besonderem Augenmerk auf die Zeit des Nationalsozialismus. Die Errungenschaften der Frauenbewegung, die das Fundament unserer heutigen Lebenssituation sind, werden verdeutlicht am Wandel der „drei K` s – von Kinder- Küche- Kirche zu Karriere- Kohle- Kraftakt- Kreativität…“